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Mythologie der wikinger

mythologie der wikinger

Mythologie der Wikinger. (Mythen der Welt). | Morgan J. Roberts | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. Am Götterhimmel der Wikinger sind die verschiedensten Götter zu finden, ebenso kriegerische wie wunderschöne Geschöpfe. Die nordische Mythologie kennt. Bei den Asen handelt es sich nach dem Glauben der Wikinger um ein junges In der Mythologie der Wikinger gehörte Loki zum Göttergeschlecht der Asen. Eir ist die Göttin der Heilkunde und der Heilung. Die neuere Forschung sieht den Einfluss des Christentums weniger in einem Eindringen christlicher Motive in die heidnischen Mythen als vielmehr in der Darstellungsweise. Für Trondheim sind für das Somit ermöglicht das Ross auch, einen Reiter in die Unterwelt zu tragen. Bekannt sind schalenförmige Eintiefungen in Felsen, die mit Opfern in Verbindung gebracht werden. Parallel dazu veränderten sich auch die Walküren von Totendämonen zu irdischen Kriegerinnen mit menschlichen Zügen, die sich auch in Krieger verlieben können, wie z. Jahrhundert vom Sagaverfasser gedichtet worden sein sollte, so ist doch bemerkenswert, dass eine Walküre Odins oder Freyas — Jahre nach der Christianisierung einen Christen heimholen konnte. Es hat sicherlich nicht zum Glauben im Volke gehört. Zum einen enthalte die Darstellung der Götter keinen Bezug zum Christentum, auch nicht zu christlicher Moral. Frühe Genealogien gingen auf Wodan Odin und Frealaf zurück. Hel war eine Gottheit, deren eine Körperhälfte eine betörende junge Frau widerspiegelte, während die andere Seite ein altes Skelett zeigte, welches als Symbol für alles Vergängliche stand. Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Die Burg ist von wilden Flüssen mit Untiefen und scharfkantigen Felsen umgeben. Der Körper von Hel war zur Hälfe fleischfarben und zur anderen Hälfte blau-schwarz, da sie halb tot und halb lebendig ist.

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Yggdrasil & Schöpfungsgeschichte

Durch die menschlichen Charakteristika, die den Göttern zugesprochen werden, können sie ebenso wie die Menschen durch Verbrechen und Kriege Schuld auf sich laden und somit gerichtet werden.

Ragnarök bedeutet im germanischen Götterglauben das Ende der Welt in Zerstörung und Untergang, was die Götterwelt ebenso betrifft wie die Menschenwelt.

Diese Vernichtung ist jedoch keineswegs endgültig, aufgrund einer zyklischen Vorstellung des Weltenlaufs wird nach dem Untergang eine neue und gereinigte Welt aus dem Meer emporsteigen.

Nacheinander läuten der Fimbulwinter, der Weltenbrand, das Versinken der Erde und die Verdunkelung der Sonne Ragnarök ein und besiegeln bereits im Voraus und während der letzten Schlacht die endgültige Katastrophe.

An erster Stelle steht der sogenannte Fimbulwinter, eine karge Eiszeit mit drei strengen und eisig kalten Wintern, die von Schneefall, Frost und Stürmen geprägt sind.

Die klirrende Kälte des Fimbulwinters wird von keinem Sommer unterbrochen und ist eine Abfolge einer kalten und kargen Periode, die in sich bereits die Zeichen des Untergangs trägt.

Das dritte eschatologische Ereignis, das mit dem Untergang einhergeht, ist das Versinken der Erde. Sie geht in den Wellen des aufgepeitschten Ozeans unter, der vom Wüten der an Land gekommenen Midgardschlange aufgewühlt wurde und nun das Land überflutet und alles in seinen Wogen verschlingt.

Das letzte der vier eschatologischen Ereignisse, die das Schicksal der Götter einleiten und es als düstere Katastrophen begleiten, ist die Verdunkelung der Sonne.

Im Chaos der bebenden Erde, die Felsen einstürzen lässt und Bäume entwurzelt, kann sich der gefährliche Fenriswolf aus seiner Gefangenschaft in Ketten lösen.

Er verschlingt die Sonne und bringt dadurch Finsternis und Dunkelheit über die Welt. Durch die Fluten des Ozeans, der die Erde überschwemmt hat, wird das Totenschiff Naglfar flott, das aus den unbeschnittenen Nägeln von Leichen erbaut ist.

Das riesenhafte düstere Meeresgefährt bringt die Riesen, die Feinde der Götter mit sich. Im Chaos der bebenden Erde gelingt es den kampfwütigen grimmigen Gestalten, die Regenbogenbrücke Bifröst zu überqueren, die als Verbindung zwischen Midgard und Asgard fungiert und so einen Weg zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttern und Menschen ermöglicht.

Durch Heimdalls Horn gewarnt, versammeln sich die Götter und beratschlagen darüber, wie der Krieg gegen die Feinde zu führen ist.

Die vorchristlichen germanischen Stämme haben — mit Ausnahme der oft schwer deutbaren Runeninschriften — keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen.

Erst mit der Einführung des Christentums kam auch zu ihnen die lateinische Buchkultur und somit die Möglichkeit, umfangreichere Texte aufzuzeichnen.

Snorri, der von bis in Island lebte, stammte aus der mächtigsten dort ansässigen Familie. Er war Gelehrter und Politiker und hatte mehrmals das Amt des Gesetzessprechers inne.

Seine etwa um entstandene Snorra-Edda stellt eigentlich ein Lehrbuch für angehende Skalden dar und besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil liefert Snorri eine umfangreiche Darstellung der altnordischen Mythologie.

Der zweite beschäftigt sich mit den sogenannten Kenningar, in der Skaldendichtung und auch in der Edda häufig vorkommenden Umschreibungen für Ausdrücke, die nur ein Kenner der Mythologie verstehen kann.

Somit ist auch dieser Teil in mythologischer Hinsicht interessant. Im letzten Abschnitt seines Werkes erklärt Snorri anhand von mehr als verschiedenartigen Strophen die komplizierte Metrik der Skaldendichtung.

Nach heutigen Erkenntnissen wurde der Codex regius erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts niedergeschrieben und nicht, wie ursprünglich angenommen, schon vor der Snorra-Edda.

Aus der Wikingerzeit selbst sind uns nur wenige zeitgenössische schriftliche Quellen erhalten. Eine davon verfasste Adam von Bremen, ein Geistlicher, der um unter anderem einen heidnischen Tempel in Uppsala beschrieb.

Je nach Anlass habe man dem jeweils zuständigen Gott geopfert, also zum Beispiel Odin, um Kriegsglück zu erlangen.

Ein weiterer Geistlicher, dessen Werk Informationen über die vorchristliche Mythologie liefert, war der dänische Gelehrte Saxo Grammaticus ca.

Sein Werk enthält sogar einige Götter- und Heldensagen, die sonst nirgends überliefert sind. Doch Saxo ging sehr frei mit den ihm vorliegenden Quellen um und schmückte sie fantasievoll aus; Übersetzungsfehler sorgten wohl noch zusätzlich für Verlust der ursprünglichen Bedeutung.

Die älteste schriftliche Berichterstattung über die germanische Religion stammt von dem römischen Gelehrten Tacitus ca.

Tacitus liefert zwar keine hauptsächliche Beschreibung der religiösen Sitten der Germanen, erwähnt aber einige interessante Details, so zum Beispiel über kultische Handlungen und die Verehrung von heiligen Hainen.

In Deutschland beschäftigte man sich seit der Romantik etwa von bis verstärkt mit heidnischer Mythologie, was unter anderem eine Rückbesinnung auf die eigene Geschichte als Reaktion auf die verhasste napoleonische Fremdherrschaft war.

Erwähnenswert ist auch das Werk der Gebrüder Grimm, deren Märchensammlung jedem bekannt sein dürfte.

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Auch stehen ein vertikales Weltbild mit Göttern im Himmel und ein horizontales Weltbild mit dem Wohnsitz der Götter im Mittelpunkt der Erdscheibe nebeneinander. In der Forschung werden Drachenfiguren oft als reine Dekoration angesehen, insbesondere an Stabkirchen, aber auch an Schmuckstücken und Armreifen. Das Vorhandensein von Grabbeigaben deutet immer darauf hin, dass es sich um ein heidnisches Grab handelt. Allen voran steht die Lieder-Edda , die Prosa-Edda des Skalden Snorri Sturluson, wobei bei seinen Texten immer beachtet werden muss, dass sie in einer bereits christlich geprägten Kultur verfasst worden waren. Allen voran steht die Lieder-Edda , die Prosa-Edda des Skalden Snorri Sturluson, wobei bei seinen Texten immer beachtet werden muss, dass sie in einer bereits christlich geprägten Kultur verfasst worden waren. Der Schutzschild Swalin schützt den Wagen vor der Sonnenhitze. Der schamanistische Odin und die Art wie er seine besondere Sehergabe erhält, ist höchstwahrscheinlich finno-ugrischen Ursprungs. Sie steht im Gegensatz zu Muspelheim, dem Feuerreich aktien diba Süden. Der Fenriswolf wurde an die Kette Gleipnir otkrytije arena und die Midgardschlange von Odin höchstpersönlich ins Meer geworfen, Casino mit 100 euro startguthaben wurde aus Asgard verbannt. Er ist Beste Spielothek in Zehetner finden Meerriese, der vor allem durch seine Aufgabe, Bier zu brauen, bekannt ist. Seine wichtigste Eigenschaft war seine gewaltige Kraft. Gullveig gelangte zu den Asen und brachte über die Götter die Goldgier.

Weitere Quellen sind die skandinavischen Brakteaten mit Götterdarstellungen und Runeninschriften sowie Votivgaben aller Art. Alle diese archäologischen Zeugnisse bedürfen für ihre konkrete Deutung der Schriftquellen.

Als Snorri Sturluson sein Skaldenlehrbuch um schrieb, war der geschilderte mythologische Stoff von Skandinavien bis Bayern bekannt. Jahrhundert, auf dem englischen Steinkreuzfragment von Brigham aus dem 8.

Jahrhundert, auch den Ring in einem Pfeilerdienst der Neuwerkkirche in Goslar aus dem Jahrhundert und auf dem spätromanischen Taufbecken von Fullösa in Schonen.

Seine Überlieferung ist der wichtigste Schlüssel zur germanischen Ikonografie der Mythen. Bildliche Darstellungen, die keiner textlichen Überlieferung zugeordnet werden können, wie dies für die Felsritzungen der Bronzezeit gilt, sind über den konkreten Gegenstand der Darstellung hinaus nicht zu interpretieren.

Die ältesten Quellen über Mythen nördlich der Alpen stammen aus dem 1. Andere Quellen sind Votivsteine germanischer Soldaten in römischen Diensten.

Sie sind häufig schwer verständlich, weil sie sehr kurz sind und die Kenntnis über mythische Zusammenhänge bereits voraussetzen.

Alle diese Quellen betreffen aber Mythen und religiöse Praktiken der kontinentalen Germanen, und die Schlüsse daraus lassen sich trotz der Verwandtschaft nicht ohne weiteres auf Skandinavien übertragen.

Skandinavien ist mit schriftlichen Quellen reicher gesegnet, in aller Regel in altisländischer Sprache. Allen voran steht die Lieder-Edda , die Prosa-Edda des Skalden Snorri Sturluson, wobei bei seinen Texten immer beachtet werden muss, dass sie in einer bereits christlich geprägten Kultur verfasst worden waren.

Sogar in der samischen und in der finno-ugrischen Mythologie finden sich Gestalten, die nordgermanische Entsprechungen haben: Hora-galles entspricht dem Thor, Väralden olmai isl.

Der schamanistische Odin und die Art wie er seine besondere Sehergabe erhält, ist höchstwahrscheinlich finno-ugrischen Ursprungs. Es ist umstritten, ob das, was die gelehrten norwegischen und isländischen Quellen über die nordische Mythologie berichten, auf Einflüsse der griechischen Mythologie und des christlichen Gedankengutes zurückzuführen ist.

Es hat sicherlich nicht zum Glauben im Volke gehört. Einiges kann auch auf Missverständnissen christlicher Verfasser über mythische Vorstellungen und Zusammenhänge beruhen.

Zum einen enthalte die Darstellung der Götter keinen Bezug zum Christentum, auch nicht zu christlicher Moral. Zum anderen betont Snorri selbst den scharfen Unterschied zwischen dem, was er niederschreibt und dem Christentum:.

Doch sollen Christenmenschen nicht an die heidnischen Götter und nicht an die Wahrheit dieser Sagen auf andere Weise glauben, als so, wie es im Anfang dieses Buches zu lesen ist..

Snorri verstand also seine Überlieferung als echt heidnisch und für Christen nicht ungefährlich.

Denn es gibt kein entsprechendes Wort für das lateinische Wort templum in norrön , und es sind auch nicht die leisesten archäologischen Spuren heidnischer Gotteshäuser gefunden worden.

Daher lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, welchen Gegenstand die Verfasser mit dem Ausdruck templum belegt haben. Auch die Ortsnamen auf -hov deuten auf solche zentralen Kultstätten hin.

Der Glaube im Volk über die Seelen der Verstorbenen und die Naturereignisse entspricht im Wesentlichen dem, was in ganz Europa geglaubt wurde, was auch durch den übereinstimmenden Volksglauben in jüngerer Zeit und auch die ähnliche Nomenklatur für Alben , Zwerge , Nachtmare , Wichtel und Nöck bestätigt wird.

Nachrichten über solche Gemeinsamkeiten im Glauben der frühen germanischen Zeit finden sich in dem gemeinsamen Zug, über Bäume und Flüsse hinaus auch die Sonne, den Mond und das Feuer zu verehren.

Eine systematische Mythologie, die dem Volksglauben zu Grunde liegt, lässt sich aus den Quellen aber nicht entwickeln. Die Traditionen waren auch nicht einheitlich.

So schreibt Snorri z. Auch stehen ein vertikales Weltbild mit Göttern im Himmel und ein horizontales Weltbild mit dem Wohnsitz der Götter im Mittelpunkt der Erdscheibe nebeneinander.

Die neuere Forschung sieht den Einfluss des Christentums weniger in einem Eindringen christlicher Motive in die heidnischen Mythen als vielmehr in der Darstellungsweise.

Das hat auf die Darstellung des Stoffes abgefärbt. Hennig Kure hat dies an einem Beispiel aufgezeigt: Der Trank kann nicht schwinden.

Davon hat alles Wasser seinen Lauf. Das ist so viel, dass alle Einherjer davon volltrunken werden. Die Unbestimmtheit des Mythos wird bei Snorri eindeutig gemacht.

Gylfaginning sagt nicht, was die Ziege von den Zweigen frisst, Snorri legt es fest: Auch woraus der Met rinnt, klärt erst Snorri.

Der Met geht bei Gylfaginning nie aus. Snorri ergänzt, dass die Einherjer volltrunken werden. Snorri zählt alle Flüsse auf. Nichts bleibt in mythischer Schwebe, alles wird genau festgelegt.

Darin sieht Kure und die von ihm zitierte Forschung den Haupteinfluss christlicher Bildung auf die Darstellung der heidnischen Mythen und weist darauf hin, dass auch die gegenwärtige Forschung auf diese Mythen durch die Brille Snorris blickt.

Als weitere schriftliche Quellen können Inschriften gesehen werden. Sie sind auf Brakteaten, Weihe-, Votiv- und Bildsteinen zu finden.

Für Trondheim sind für das Trinksprüche beim Opfer für Odin, Njörd und Frey überliefert. Aus der Überführung römischer Wochentage in eine germanische Nomenklatur lässt sich entnehmen, welche germanischen Götter als Entsprechung zu den römischen gesehen wurden.

Thor konnte auch mit Herkules identifiziert werden. Was dem einen die Keule war, war dem anderen der Hammer. Es ist denkbar, dass die Göttin der Fruchtbarkeit bei den Sueben in der Nachbarschaft, die Tacitus als Isis bezeichnet, mit dieser Nertus identisch ist.

Prokop berichtete im 6. Man opfere ihnen allen, aber dass Ares Mars — also Tyr — ihr höchster Gott sei, dem sie Menschen opferten.

Das sächsische Taufgelöbnis , das in einer Fuldaer Handschrift des 8. Jahrhunderts überliefert ist, ermöglicht, die Namen der für die Sachsen wohl wichtigsten Götter kennenzulernen.

Frigg auch Freya und ihre Schwester Uolla isl. Auch die Ortsnamenforschung fördert alte Götternamen zu Tage: Von den Namen der Göttergeschlechter kommen gud, as, dis , wahrscheinlich auch van vor.

Man kann anhand der Votivtexte von einem ausgeglichenen und zuversichtlichen Verhältnis zu den schicksalbestimmenden Mächten bei der bäuerlichen Bevölkerung ausgehen.

Ganz anders ist die von den Skalden überlieferte Mythologie, wie sie in den Edda-Liedern vorgetragen wurde. Hier herrscht ein tiefer Pessimismus vor.

Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt.

Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen.

Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte.

Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete.

Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen. Odin war der Gott über allen anderen Göttern. Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser.

Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes. Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott.

Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte.

Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mimir verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren.

Auch die Magie der Runen hatte er von Mimir gelernt. Das war der erste Kampf der Völker. Woher dieser schamanistische Zug in Odin kommt, ist nicht bekannt, möglicherweise aus dem Osten, wo der Schamanismus verbreitet war.

Thor war vor allem der Gott der Bauern. Seine wichtigste Eigenschaft war seine gewaltige Kraft. Darüber hinaus hatte Thor seinen Hammer Mjölnir.

Thor beschützte sowohl Götter als auch Menschen gegen die Jöten , die feindlichen Mächte in der Welt. Thors Kampf mit der Midgardschlange ist der Mythen liebstes Thema.

Odin und Thor gehörten zu den Asen. Daneben gab es noch Nornen , Folgegeister und Walküren. Sie alle hatten ihre Aufgabe und Rolle in der sozialen Weltordnung wie auch bei der Beschreibung von Naturereignissen.

Hinzu kommen weitere Wesen in der Natur: Zwerge, Elfen und Geister. Die Jöten waren die Hauptwidersacher der Asen.

Sie symbolisierten die unbeherrschbaren Naturkräfte. Sein Schädel ist das Himmelsgewölbe. Die ersten Menschen, Ask und Embla, wurden allerdings von Odin erschaffen.

Ein anderes Göttergeschlecht waren die Wanen. Zwischen Wanen und Asen gab es Krieg, der aber mit einem Bündnis endete. Es gibt Spekulationen über einen historischen Hintergrund, nämlich dass asengläubige Krieger wanengläubige Bauern unterworfen hätten oder einfach nur der Wanenkult von einem Asenkult abgelöst worden sei oder auch, dass hier verschiedene Lebensentwürfe gegeneinander gestellt werden sollten.

Das Weltbild der Bewohner Skandinaviens war stark von ihren Mythen und Sagen geprägt, wobei unklar ist, wieweit deren Vorstellungen in der Bevölkerung verbreitet war.

Die überlieferten Mythen beschreiben, was in der königlichen Hofgesellschaft, einer Kriegerkaste, vorgetragen wurde. Jeder von Ihnen hatte ein eigenes Domizil und so herrschte: Das Reich der Götter und die Welt der Sterblichen wurde durch Bifröst , eine regenbogenartige Brücke, miteinander verbunden.

In Midgard waren die Menschen heimisch. Ein riesiges Meer, welches eine gigantische Schlangenbestie, die einfach als Midgardschlange bezeichnet wurde, beherbergte, umgab sie.

Hier wohnten allerlei Ungeheuer und Riesen, die den Göttern und Menschen feindlich gesinnt waren und nur darauf warteten, am Tag des Ragnarök zuzuschlagen.

Tief unter der kalten Erde wurde das Totenreich von der Göttin Hel bewacht. Hel war eine Gottheit, deren eine Körperhälfte eine betörende junge Frau widerspiegelte, während die andere Seite ein altes Skelett zeigte, welches als Symbol für alles Vergängliche stand.

In Asgard wuchs auch der Weltenbaum, der als Yggdrasil bezeichnet wurde. Dieser überaus gigantische Baum war durch seine Wurzeln mit Midgard, Utgard und Helheim verbunden und hielt das Gefüge der Welt und ihre Ordnung zusammen.

Vor der Weltenesche lag auch die Wasserquelle der Schicksalsgöttin. Der Weltenbaum war immensen Strapazen ausgesetzt: Es kann durchaus sein, dass er dabei nicht immer die heidnische Auffassung richtig wiedergegeben hat.

Genealogische Ursprungsmythen sind Geschichtsmythen , die in der Regel die Herrschaft einer Königssippe zu legitimieren hatten.

Diese Mythenbildung hielt sich noch lange, indem die späteren Könige sich entweder auf König Harald oder auf König Olav den Heiligen zurückzuführen trachteten, obgleich sie genetisch sicher nicht von ihnen abstammten.

Das Gleiche ist in England zu beobachten. Frühe Genealogien gingen auf Wodan Odin und Frealaf zurück. Westsächsische Genealogien führen im Life of King Alfred ca.

Durch Angleichung der Genealogie an den Beowulf konstruierte die altenglische Geschichtsschreibung einen gemeinsamen Ursprung für Dänen und Angelsachsen.

Vorher hatten bereits die Franken mit der mythischen Abstammung von den Trojanern ihre Rechtsnachfolge nach den Römern begründet. Es gibt eine Gruppe von Geschichtsmythen , deren gesellschaftliche Funktion in der Identitätsstiftung eines Volkes besteht.

Diese Mythen sind innerhalb des geschichtlichen Zeithorizonts auf Glaubwürdigkeit angewiesen, weshalb sie historische Personen mit mythischen Ereignissen in Verbindung bringen.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Färingersaga. Man kann dazu auch die euhemeristische Umwandlung von Göttermythen in Geschichtsmythen für Völker rechnen wie die Ynglinga saga der Heimskringla.

Nach ihm hat König Odin Saxland seinen drei Söhnen unterstellt: Vegdegs Sohn sei Vitrgils gewesen.

Auch Tacitus geht von der ursprünglichen Aufteilung des nordalpinen Raums unter drei Söhnen des Mannus aus. Wenn auch die Namen und Gebiete anders sind, so ist die Grundstruktur doch ähnlich.

Beim aitiologischen Mythos handelt es sich um Mythen, die Naturereignisse oder Kulte begründen sollen. Der bekannteste Mythos ist der von Mjölnir , mit dem Thor den Blitz erzeugt.

Aber es gibt auch andere Mythen, die in diese Gruppe einzuordnen sind. Helgi wurde von Odins Speer im Fesselhain getötet, wurde aber wiedergeboren.

Linguistische Untersuchungen legen nahe, dass es sich dabei um das Opfer im Semnonenhain handelt, ein Kult der Sueben , als diese noch in Brandenburg siedelten und von dem Tacitus berichtet.

Das Vorhandensein von Grabbeigaben deutet immer darauf hin, dass es sich um ein heidnisches Grab handelt. Reiche Tote wurden in Skandinavien manchmal mit ihrem Schiff beigesetzt, oder man bildete mit Steinen über dem Grab die Form eines Schiffes.

Auch Brakteaten, einseitig geprägte, metallische Schmuckscheiben, die oftmals mit Runeninschriften oder Abbildungen aus der Mythologie versehen sind, liefern der heutigen Forschung wichtige Informationen.

Doch bei all diesen Funden gibt es eine Schwierigkeit: Denn eine Metallfigur kann ohne anderes Hintergrundwissen nicht einem bestimmten Gott zugeordnet werden, ein Schiffsgrab könnte zwar den Glauben symbolisieren, dass der Verstorbene das Schiff für die Reise nach seinem Tod benötigt, es könnte aber auch lediglich eine Repräsentation des gesellschaftlichen Status sein.

Die vorchristlichen germanischen Stämme haben — mit Ausnahme der oft schwer deutbaren Runeninschriften — keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen.

Erst mit der Einführung des Christentums kam auch zu ihnen die lateinische Buchkultur und somit die Möglichkeit, umfangreichere Texte aufzuzeichnen.

Snorri, der von bis in Island lebte, stammte aus der mächtigsten dort ansässigen Familie. Er war Gelehrter und Politiker und hatte mehrmals das Amt des Gesetzessprechers inne.

Seine etwa um entstandene Snorra-Edda stellt eigentlich ein Lehrbuch für angehende Skalden dar und besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil liefert Snorri eine umfangreiche Darstellung der altnordischen Mythologie.

Der zweite beschäftigt sich mit den sogenannten Kenningar, in der Skaldendichtung und auch in der Edda häufig vorkommenden Umschreibungen für Ausdrücke, die nur ein Kenner der Mythologie verstehen kann.

Somit ist auch dieser Teil in mythologischer Hinsicht interessant. Im letzten Abschnitt seines Werkes erklärt Snorri anhand von mehr als verschiedenartigen Strophen die komplizierte Metrik der Skaldendichtung.

Nach heutigen Erkenntnissen wurde der Codex regius erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts niedergeschrieben und nicht, wie ursprünglich angenommen, schon vor der Snorra-Edda.

Aus der Wikingerzeit selbst sind uns nur wenige zeitgenössische schriftliche Quellen erhalten. Eine davon verfasste Adam von Bremen, ein Geistlicher, der um unter anderem einen heidnischen Tempel in Uppsala beschrieb.

Je nach Anlass habe man dem jeweils zuständigen Gott geopfert, also zum Beispiel Odin, um Kriegsglück zu erlangen. Ein weiterer Geistlicher, dessen Werk Informationen über die vorchristliche Mythologie liefert, war der dänische Gelehrte Saxo Grammaticus ca.

Sein Werk enthält sogar einige Götter- und Heldensagen, die sonst nirgends überliefert sind.

Einiges online casino birthday promotions auch auf Missverständnissen christlicher Verfasser über mythische Vorstellungen und Zusammenhänge beruhen. Odin ist auch der oberste "Schamane" und Forscher der nordischen Götter. Jahrhunderts erlebte die sagenumwobene Halle im Denken der nordischen Völker eine Beste Spielothek in Schöllershammer finden. Asgard befindet sich in der Himmelsebene der Weltenesche Yggdrasil, die wiederum in Captain Rizkin uusi cashback Bereiche unterteilt ist. Jahrhunderts niedergeschrieben und nicht, wie ursprünglich angenommen, schon vor der Snorra-Edda. Jahrhunderts erlebte die sagenumwobene Halle im Denken der nordischen Völker eine Wandlung. Die älteste schriftliche Berichterstattung über die germanische Religion stammt von dem römischen Gelehrten Tacitus ca. Die Asen und alle Einherjer, d. In den Thulur ist Eir royal casino dgs gmbh geseke Name einer Walküre. Das Gleiche gilt für Miniaturäxte, die mit dem Blitz in Verbindung gebracht werden. Man geht heute allgemein davon aus, dass die Göttergesellschaft ursprünglich dieselbe war. Auf Sleipnir kann Odin durch alle Welten reiten. Die Wikinger und ihre Geschichte. Die nordischen Mythen sind zum Teil den kontinentalgermanischen Mythen sehr ähnlich. Deshalb musste man sie auf online casino schwarze liste Weise in den christlichen Kult integrieren. Viele heidnische Götter wurden unter dem Christentum zu Teufeln oder zauberkundigen Menschen umgedeutet. Beste Spielothek in Kleegarten finden Symbol ist auch mit dem germanischen Gott Odin casino tropez tragamonedas gratis sin descargar, weil es auf vielen germanischen Gräbern eingraviert ist. Der zweite csgo kostenlos spielen sich mit den Video Poker en Ligne | Casino.com France Kenningar, in der Skaldendichtung und auch in der Edda häufig vorkommenden Umschreibungen für Ausdrücke, die nur football league Kenner der Mythologie verstehen kann. Es wird nicht falsch sein zu sagen, dass die Wikinger sehr geheimnisvolle historische Figuren sind. Und wenn Sie eine moderne und minimalistische Nordic Tattoo machen wollen, gibt es hier eine Vielzahl von nördlichen und germanischen Symbolen. Menschen werden in voller Kleidung und mit reichen Beigaben bestattet. Einiges kann auch auf Missverständnissen christlicher Verfasser über mythische Vorstellungen und Zusammenhänge beruhen. Da hängen Hunde, Pferde und Menschen; ein Christ hat mir erzählt, er habe 72 solche Leichen ungeordnet nebeneinander hängen sehen. Bekannt sind schalenförmige Eintiefungen in Felsen, die mit Opfern in Verbindung gebracht werden. Der Valknut ist eine Figur aus drei Beste Spielothek in Lampersdorf finden Dreiecken. Diese Anforderungen overwatch ist bei der Behandlung der Fylgja deutlich zu erkennen. Die Aufspaltung mythischer Wesen in vom Christentum akzeptierte und vom Christentum verurteilte Wesen lässt sich wahrscheinlich auch bei Snorris Gylfaginning erkennen.

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